Die Goldimplantation zählt zu den alternativmedizinischen Methoden. Die Goldimplantation (GI) stellt ein Verfahren zur Schmerz- und Entzündungsbehandlung, bei Hund und Katze dar.

 

Der amerikanische Tierarzt Dr. Terry Durkes, publizierte in den 70er Jahren auf die ersten Versuche von Akupunkteur Dr. Grady Young hin, den Einsatz von Goldimplantaten mit einem höchst zufriedenstellenden Ergebnis. Dabei konzentrierte er sich auf schwer zugängliche Krankheitsbilder des Bewegungsapparates bei Hunden, wie z.B. Spondylosen oder Hüftgelenksdysplasien.

Diese Kenntnisse wurden damals vom dänischen Kleintierchirurgen Klitsgaard übernommen. Somit fand die Goldimplantation über die Jahre ihren Weg nach Europa.

 

Einsatzbereiche

 

Die GI eignet sich für orthopädische Probleme jeglicher Art. Insbesondere den Langzeit-Schmerzpatienten bietet sie eine gesunde, nebenwirkungsfreie Alternative zum herkömmlichen Dauereinsatz von Schmerzmitteln.

Insbesondere chronisch-degenerative Erkrankungen wie z.B. die Hüftgelenksdysplasie (HD), Arthrose in einem oder mehrerer Gelenke, Spondylosen, Spondylarthrosen sowie schmerzhafte Reizzustände wie Narbengewebe, lassen sich mittels GI erfolgreich behandeln und managen.

 

Herkömmliche Schmerzmittel haben neben ihrem hohen Nebenwirkungspotenzial, ebenfalls den Nachteil, dass sie bei einem Dauereinsatz, ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch wenig bis gar nicht effektiv sind. Insofern eignet sich die GI insbesondere für alte o. ältere Patienten.

 

Methoden und Technik

 

Entscheidend für die Wirksamkeit der Goldimplantate ist die Lokalisation der eingebrachten Goldstückchen.

Je näher die Implantate an der entzündlich veränderten Stelle platziert werden, umso größer ist die sich entfaltende Wirkung (Bspw. an Akupunkturpunkten, Ansatzstellen der Gelenkkapsel, Bändern, Sehnen und Muskeln).

Aus den, während der Voruntersuchung erhobenen Befunden, ergibt sich die Anzahl sowie die Lokalisation der Implantate.

Die Implantation wird am narkotisierten Patienten vorgenommen. Diesem werden mit Hilfe einer Hohlnadel kleine Golddrahtstückchen (24 Karat, 1-3 mm lang und 1 mm stark) an spezielle Körperpunkte, entweder unter die Haut, in die Muskulatur oder an den Knochen implantiert.

Entgegen der weiter verbreiteten Meinung, werden Goldimplantate nichts ins Gelenk verbracht.

 

Das Einsetzen von Goldimplantaten setzt neben der gründlichen Voruntersuchung (s.u.) die Kenntnis über anatomisch-topographische Grundlagen dieser Punkte sowie ein entsprechendes Fachwissen und mehrjährige Erfahrung voraus.

Unsere Praxis erfüllt all diese Grundlagen und sichert hierbei einen hohen Qualitätsstandard.

 

Wirkungsweise

 

Die Zusammenarbeit verschiedener Universitäten hat ergeben, dass die GI auf folgendem Prinzip basiert: Im entzündlich veränderten Gewebe herrscht ein saures Gewebs-Milieu (pH-wert). Der saure pH-Wert wird durch den Einsatz von Gold in ein basisches Milieu verändert, wodurch der Entzündungsschmerz reduziert oder gar aufgehoben wird.

An Zellkulturen konnte bislang festgestellt werden, das ich Wachstum durch den Einsatz von Gold gehemmt werden kann, was ebenfalls die entzündungsfördernden Zellen betrifft.

 

Wirkung und Nachsorge

 

Einige Patientenbesitzer stellen bereits einen Tag nach Eingriff, die ersten Veränderungen an ihrem Tier fest. Zuvor, durch die chronischen Schmerzzustände, gereizte Tiere, zeigen sich ggü. Artgenossen deutlich neutraler, die Tiere tun Dinge oder führe Bewegungen aus die sie lange Zeit gemieden haben (scharren, buddeln, räkeln etc.). Manche Patientenbesitzer berichten bereits am Folgetag von einem deutlich „klareren Blick“ ihrer Vierbeiner.

Das Gangbild kann in dieser Phase noch unverändert sein. Das Allgemeinbefinden der Tiere jedoch, steigert sich merklich, innerhalb kürzester Zeit.

Der eigentliche therapeutische Erfolgt, ist wie jede Behandlungsmethode, zeitlich nicht vorhersehbar. Bis zum Einstellen des ersten sichtbaren Erfolges, kann es in Einzelfällen, schon einmal bis zu 3 Monate dauern.

In den ersten 10 Tagen nach Implantation sollten die Patienten an der kurzen Leine und konsequent im Schritt geführt werden. Parallel kann die Behandlung durch Behandlung, bis zur Normalisierung des Gangbildes krankengymnastisch, durch einen Physiotherapeuten begleitet werden. Ungeübte Muskeln und Sehnen sollten innerhalb der Genesungsphase nicht überbelastet werden.

 

Voruntersuchung

 

Eine gründliche Voruntersuchung für die GI ist unerlässlich. Die Voruntersuchung beinhaltet neben einem ausführlichem Gespräch, ebenfalls eine Gangbildanalyse, die manuelle Untersuchung des gesamten Bewegungsapparates, Beurteilung der Muskulatur, eine Gelenkfunktionsüberprüfung sowie eine ausführliche Röntgendiagnostik.

All die oben aufgeführten Verfahren zur Voruntersuchung, werden bei uns in der Praxis durchgeführt.

 

 

 

 

 

 

Goldimplantation

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